JB weld 2K-Klebstoff für Bleche: Gibt es Erfahrungen damit?

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JB weld 2K-Klebstoff für Bleche: Gibt es Erfahrungen damit?

Beitragvon nerfling » Mo, 30 Jul 2012, 21:15

Moinsing

hat jemand von Euch schon mal versucht Bleche einzukleben?


Mein Ansatz:

Roststellen rausflexen, mit der Absetzzange umbiegen um eine Klebefläche zu schaffen, und dann dort bis aufs Metall schleifen.
Das vorhandene Bleche entlang der Schnittfläche von innen reinigen und versiegeln und dann ordentlich Hohlraumversiegelung rein.
Habe ja jetzt ne ideale Service-Öffnung ) :-D
Dann Bleche zurechtbiegen und einpassen und von hinten ebenfalls versiegeln.
Dann den Kleberand wieder freilegen, schleifen, entfetten.
Kleberand an der Karosserie entfetten.
Jetzt satt 2 Kleber auf die Karosseriestelle kleben und über die Ränder nach innen pinseln.
Ggf auch noch das Reparaturblech mit 2K-Kleber einstreichen, einpassen, fixieren, aushärten lassen.
So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe:
Ich kann den Hohlraum ideal versiegeln und nix geht beim Schweissen in Flammen auf, bzw irgendwelche Fehlstellen in der Versiegelung entstehen durch Brandstellen. :P

Welche Kleber eignen sich ?
Welche Hohlraumversiegelung nutzt ihr ?

Ich möchte bewusst nicht schweißen ober nieten !!! :wink:

Gruss Nerfling
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Beitragvon Toxic » Di, 31 Jul 2012, 18:38

Suzuki fahren und nicht schweißen geht nur mit GFK-Karosse :wink:

Ich kenne da keinen Kleber...In der Großserie werden zwar manche Bleche verklebt, aber die härten dann z.B. unter UV-Licht oder getempert aus...

Lern schweißen, liegt jetzt auch bald vor mir :?
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Beitragvon muzmuzadi » Di, 31 Jul 2012, 19:41

Mache und berichte.
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
durch den tausch von geld gegen einen solchen scheißhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)
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Beitragvon BiEr 1 » Mi, 01 Aug 2012, 9:31

kleben kannst heute fast alles, wird auch halten. Obs sinnvoll ist is ne andere Frage
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Versuchsklebung

Beitragvon nerfling » So, 23 Sep 2012, 16:32

muzmuzadi hat geschrieben:Mache und berichte.


Habe gemacht: 8) und zwar als Probe und dann an der Suze.

Verwendetes Blech: 0,5 mm verzinkt

Ausschnitt 50 x 50 mm mit Dremel geschnitten und Schnitte um 15 mm verlängert zum besseren Abkanten und dann mit der Absetzzange die Klebeflächen geschaffen und aufgeraut.

Bild

Reparaturpatch geschnitten, aufgeraut.

Bild

Alle Klebestellen mit Verduennung entfettet und bei zwei Klebeflächen einseitig, bei den anderen Klebeflächen beidseitig 2K Epoxykleber ( JB Weld ) aufgetragen und den Patch eingeklebt und fixiert.

Bild

24 h aushärten lassen.

Dann der Test:

Blech mit Klebepatch gebogen:

Bild

Bild

Klebung macht die Verformung mit !!!

Denke mal, dass das Klebeverfahren prinzipiell verwendbar ist.

Habe dann die Klebestellen aufgesprengt um zu sehen wie generell der Klebstoffverbund mit dem Blech war.

Es zeigte sich, dass beidseitiger Auftrag bessere Haftung brachte als einseitiger Auftrag.

Einige schlecht benetzte Stellen zeigen, dass dem Thema Entfetten Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Ich denke hier ist Aceton wohl am Besten geeignet. Nix Mineralölbasierendes.


Habe deshalb ein Probeblech in meiner Suse im Heckabschlussblech mit der Methode eingesetzt.

Gruss Nerfling
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Beitragvon Eckhard » So, 23 Sep 2012, 18:08

Hallo !

Warum soll man nicht kleben , popnieten o. mit GFK arbeiten ??
Der Landrover ist ja überwiegend auch genietet .

Wenn man teilweise hier im Forum Bilder sieht wo geschweißt wurde , kann man dieses wirklich nur Bleche anbraten nennen !

Eckhard
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