Optima Batterie defekt

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Optima Batterie defekt

Beitragvon porkyhunter » Di, 18 Sep 2012, 0:41

Hallo, wollte heute nach knapp zwei Jahren Wiederbelebungsversuche starten. Hatte die Batterie nen halben Tag geladen, aber mehr wie 8V gingen da nicht. Nach zehn Minuten waren sogar nur noch 6V da.
denke, die Batterie ist platt. Schade nur, hat fast 200€ gekostet und nie einen Meter gefahren. Ist ne rote Optima. Schade, die nächste ist wieder eine herkömmliche Batterie. Ist mir zu teuer. Hätte man vielleicht abklemmen sollen. :cry:
da ich die Winde ja nur für den Notfall brauche, wird es auch so gehen müssen!!! habe eine mit passenden Abmaßungen gefunden und 72Ah.
MfG Matze
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Beitragvon 3 Takter » Di, 18 Sep 2012, 5:14

Ich kenne mich jetzt nicht wirklich mir der Materie aus, aber ich würde sagen. Das man für die Optima ein spezielles Ladegerät für Gelbatterien brauch?!
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Beitragvon Geronzen » Di, 18 Sep 2012, 6:51

3 Takter hat geschrieben:Ich kenne mich jetzt nicht wirklich mir der Materie aus, aber ich würde sagen. Das man für die Optima ein spezielles Ladegerät für Gelbatterien brauch?!


Hallo,

ich kenne mich da auch nicht wirklich aus, aber......
braucht die dann nicht auch eine spezielle Lichtmaschine :-k :-k

aber vielleicht gibt es ja eine spezielles "Refreshing", würde da mal beim Boschdienst nachfragen :?: :!: :?:

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Beitragvon Chris B » Di, 18 Sep 2012, 8:52

Mit einem normalem Ladegerät kannst du die Batterie nicht Laden.

Du brauchst ein AGM fähiges! Die meisten der Ladegeräte können dann auch das angesprochene Refreshen. Da werden die Batterien öfters Entladen und wieder Geladen usw...

Was mir hier beim Schreiben grade einfällt. Wenn du ein solches Ladegerät hast oder vll sogar eins, welches sich selbst anpasst, dann kann es sehr gut sein, dass das Ladegerät erkannt hat, das die Batterie am besten erst entladen werden soll und dann erst wieder geladen.
Aber wie gesagt: Nur wenn du so ein Ladegerät hast!

Also ich würde auch entweder erstmal zum Boschdienst fahren und die Batterie prüfen lassen.
Oder ich würde mir ein AGM fähiges Ladegerät kaufen und damit erstmal probieren. (Wäre meine bevorzugte erste Variante)
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Beitragvon sammy1600 » Di, 18 Sep 2012, 9:38

Ce-Tek Ladegeräte kann man dafür sehr gut benutzen. Damit einmal im Monat die Optimas laden und sie halten etwas länger.
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Beitragvon mini4x4 » Di, 18 Sep 2012, 15:09

sammy1600 hat geschrieben:Ce-Tek Ladegeräte kann man dafür sehr gut benutzen. Damit einmal im Monat die Optimas laden und sie halten etwas länger.


Und wofür brauch ich dann ne Optima?? :shock:
Wenn ich bereit bin, die Batterie monatlich nachzuladen, tut´s auch jede Blei-Säure-Batterie ausm Baumarkt. Ich dachte, gerade die niedrige Selbstentladung wäre einer der Vorteile der Optima-Batterien??

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Beitragvon Chris B » Di, 18 Sep 2012, 15:53

Hey Andi,
ja das stimmt.

Allerdings brauchen die Optimas ne höher Ladespannung als die normalen 13,8V. Somit wird die Batterie nie zu 100% geladen.
Daher schreibt Sammy dass man die öfters mal laden soll!

Gruß Chris
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Beitragvon porkyhunter » Di, 18 Sep 2012, 22:06

Danke erstmal für die Beiträge. Werde die Batterie mal checken lassen. Wenn ich die mit dem normalen Ladegerät nicht laden kann, wie macht das denn die Lima? Die ist ja auch nur für die "normalen" Batterien gedacht.
Ich fummele mich durch die Elektrik so durch, so "fit" bin ich da auch nicht!!
Bis jetzt ist nichts abgebrannt!!
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Beitragvon normo » Di, 18 Sep 2012, 23:00

Zuerst sollte man sich erstmal im Klaren sein, was man für eine Batt. hat!
1.Starterbatt. = offene Nassbatterie => Lead Acid

2.Starterbatt.MF = verschloss. wartungsfreie Nassbatterie => Lead Acid

3.Optima/Exide Maxxima
viele Motorradbatt. = geschlossene Nassbatt. mit in Glasfasermatten gebundener Säure = VRLA/AGM

4.Gelbatterie = geschlossene Batterie, bei der die Säure in eingedickter Form(GEL) vorhanden ist(meist Traktions-/Aufbaubatterien) = VRLA/GEL

Die Optima kannst du ja mit deinem "normalen" Ladergerät laden, solange es den Ladestrom regelt(Konstantspannungsladegerät). Das wären da z.B. die Absaar Ladegeräte mit der analogen Ladestromanzeige, die es schon seit Ewigkeiten gibt.
Wichtig ist das die Ladeschlußspannung 14,5V für Gel Batt. und 14,2V für AGM Batt. nicht übersteigt.
Nichts anderes macht ja deine Lima.
Ältere Lima´s erreichen die Ladeschlußspannung oft nicht, was eine schnellere Alterung(z.B. Sulfatierung) der Batt. zur Folge hat. Das gleiche gilt bei orig. schwach ausgelegten Lima´s im Verhältnis zu den Verbrauchern und bei Batterielagerung mit zu geringem Ladezustand.
-> deshalb der Hinweis, die AGM Batt. wöchentl. mit einem Ladegerät nachzuladen.

Besser sind natürlich Kennlinienladegeräte(z.B. Cetek/ Optimate etc.) für VRLA Batt. geeignet.
Da z.B. die Cetek Ladeg. auch eine Desulfatierung im Ladeprogramm haben und Säureschichtung beheben(gibt es sowieso nur bei norm. Nassbatt.), sind sie auch für "normale" Starterakkus zu empfehlen!

So, nu genug gelabert.
Fazit: Auch mit einem stinknormalem, geregeltem Autobatterieladerät, muss eine Optima Batterie ladefähig sein! Sonst leider kaputt!

P.S. Ich bekomme im Übrigen keine Provision von Cetek! ;o)

Norm
Jede Maschine ist nur so gut wie ihr Erbauer!
..Chang Jiang CJ750 Gespann, LJ50/ LJ80(und ein Turbo im Keller)....nur Zeit bräuchte ich... :roll:
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Beitragvon porkyhunter » Di, 18 Sep 2012, 23:20

Hallo Norm,
habe solch ein Ladegerät, Absaar, 6V/12V, Normalladung / Eiladung-Start, mit Analoger Anzeige.
Hat anfangs eine niedrige Ladespannung, dann geht die immer höher.
Lima ist eine mit neue mit 105A.
Aber jetzt muß ich mich erstmal um die mechanischen Sachen kümmern, dann kommt die Verkabelung der Zusatzelektrik.
MfG Matze
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