Längere Federgehänge ohne strebe

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Längere Federgehänge ohne strebe

Beitragvon sebbo » So, 11 Nov 2012, 18:00

an all die pfuscher da draussen die längere federgehänge fahren ohne strebe dazwischen:

ich hab ja selber beim kauf vom auto schon längere dringehabt und hab die auch nur einmal zum tüv kurz gegen originale getauscht.

da meine federbuchsen mal wieder völligst aufgearbeitet waren hab ich heute dann an der hinterachse diese mal getauscht und auch gleich ne strebe zwischen die schäkel gebraten.
Ergebnis:

fährt sich wie auf schienen und das heck bricht nicht mehr so stark aus wenn man in ner kurve doch mal ins bankett kommt mit dem äusseren rad.

Macht euch auch streben rein! ich wollts auch nie glauben :lol:

PS: natürlich vorne und hinten! nur bei den vorderen hab ich den unterschied nicht so heftig bemerkt
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Beitragvon Zimbo » So, 11 Nov 2012, 19:41

Ja, ist das nicht völlig logisch, dass eine mehr oder weniger in Querrichtung verschiebliche Achse (wozu längere Schäkel ohne Strebe ja zwangsläufig führen) zu einem schwammigen Fahrgefühl und miesem Geradeauslauf führen muss? Im Gelände für die Verschränkung natürlich unbestreitbar besser. Behindert weniger die Längstorsion der Federpakete. Aber doch bitte nicht für überwiegende Straßennutzung.

Ich hab keine längeren Schäkel, aber mal Pläne dafür gezeichnet. Ohne Strebe erschien mir doch sehr abenteuerlich...

Grüße!
André
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Beitragvon sebbo » So, 11 Nov 2012, 19:43

noja abenteuerlich generell mal nicht. ging bei mir ja auch 4 jahre gut...

zumindest isses mit sicherheit in unerwarteten gefahrensituation nicht einfach zu kontrollieren
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Beitragvon Mev » So, 11 Nov 2012, 19:45

Dazu kriegen die Buchsen jede menge ab...
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Beitragvon sebbo » So, 11 Nov 2012, 19:46

kann ich bestätigen. in 4 jahren 3 sätze verblasen :D
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Aus dem Jeep

Beitragvon tkw200580 » So, 11 Nov 2012, 21:23

Ich habe die Schäkel aus einem Wrangler genommen. Die sind zwar nur 2cm länger als das originale Zeugs von Suzi, aber daher noch recht stabil und vor allem günstig zu bekommen.

Was mich interessieren würde: Wenn die Schäkel sehr viel länger sind: Wie wirkt sich das auf den Rest aus. Kann eine Kardan dann zu kurz werden oder so???

MfG
Thomas
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Re: Aus dem Jeep

Beitragvon mountymudder » So, 11 Nov 2012, 21:29

tkw200580 hat geschrieben:
Was mich interessieren würde: Wenn die Schäkel sehr viel länger sind: Wie wirkt sich das auf den Rest aus. Kann eine Kardan dann zu kurz werden oder so???

MfG
Thomas


die lenkgeometrie ist fürn arsch, weil umso länger die schäckel vorne sind umso mehr lenkst du "richtung" boden
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Beitragvon traildriver » Mo, 12 Nov 2012, 1:27

Dafür gibts die "berühmten" Keile die fast jeder bei einem Höherlegungsfahrwerk in die Hinterachse verbaut!Eigentlich sollen die den Nachlauf der Vorderachse wieder berichtigen. :wink:
Beim Blattfeder Wrangler ist man ja besonders rigoros gegen das Achsen verschieben vorgegangen,neben einem Stabi hat man auch gleich noch einen Panhardstab verbaut was das Fahrwerk bocksteif macht.Entfernt man Stabi und Panhard wird der Wrangler schon fast zum Verschränkungswunder! :twisted:
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