Winde eingebaut.

Ihr wollt uns an euren Umbauten o.ä. teilhaben lassen??
... dann hier rein damit!

Re: Winde eingebaut.

Beitragvon xt1000 » Di, 29 Jan 2019, 15:31

Storchomobil - #-o :thumbsup:

Macht natürlich Sinn - und ist wieder was neues zu konstruieren/bauen.
Also auch noch der Spaß- und Lernfaktor berücksichtigt.

Sehr gut.

Gruß ALF
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Mi, 30 Jan 2019, 18:42

Naja, an sich könnte mans auch einfacher lösen, du hast schon recht. Aber in Summe hier 20mm, da 15mm und dort 30 und hier wieder weniger, da kommt man am Schluss auf eine Menge verschenkter Höhe.

Wir haben 2011 das Fahrwerk mit den Coilovern eingebaut und sind gefahren. Das war schon recht hoch und schaukelig. In den folgenden Jahren haben wir konsequent an Details gearbeitet um den Schwerpunkt und oder das Gewicht wieder nach unten zu bekommen. Das waren teilweise so einfache Dinge wie Batterie zwischen die Rahmenrohre hängen, anstatt diese oben drauf zu stellen, teilweise aufwändige Rohrverlegung der Hydraulik um bei gleichem Federweg einfach weiter eingefedert unterwegs zu sein, nach hinten Setzen des Motors um mehr Luft zur Achse zu haben, Erleichterung der Karosserie, gut ausgeformter, tiefliegender Banzintank usw...

In Summe hat das viel gebracht und wir würden uns ärgern, viele dieser Tricksereien durch simples nach-unten-setzen der Anschläge wieder obsolet zu machen.

Federweg möchte ich nicht mehr hergeben, der hilft mir einfach zu oft.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon xt1000 » Do, 31 Jan 2019, 7:13

Sollt ja auch keinen "Rückschritt" machen.

Ich find`s Klasse was Ihr baut :thumbsup:
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Di, 05 Feb 2019, 13:00

Martin hat geschrieben:am Wochenende haben wir den Motor in etwa in seine zukünftige Lage manövriert, und dann das Getriebe ausgerichtet.
der Motor sitzt sogar noch weiter unten als die geplanten 25mm; etwa 40mm. Dadurch sehen jetzt die Kardanwellen- Knickwinkel wesentlich realistischer aus, und die ganze Geschichte riecht nicht mehr so nach Kompromissgemurkse wie bei der ersten Anprobe:
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Das Getriebe sitzt kompromissloserweise jetzt auch genau mittig zwischen den Achsen, das bedeutet vordere und hintere Kardanwelle haben die gleiche Länge. Vereinfacht die Ersatzteilhaltung; und falls die stärker belastete hintere Welle sich während des Rennbetriebes verdünnisiert, kann man die Vordere nach hinten tauschen:

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maximale Einfederung:

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Halterungen im Rahmen:

Bild
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon xt1000 » Di, 05 Feb 2019, 17:57

Wieviel "Luft" ist den eingefedert zum Rahmen (um mal einen Vergleich zum original zu bekommen)...

Das mit den Kardanwellen ist genial, da spart Ihr schon mal Gewicht.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Di, 05 Feb 2019, 19:11

Keine Luft. Die Achsen liegen komplett an den Rahmenlängsträgern an. Die Bumpstops sind für den Fall nicht eingebaut.

Die Gummiklötze können nämlich bei Sprüngen recht heftig komprimiert werden (weniger als die Hälfte der Ursprungslänge) und mit etwas Pech sogar ganz rausbrechen. So ist gewährleistet, dass selbst bei heftigen Manövern nichts im Weg ist und Schäden bekommt. Eigentlich einfach, aber im Laufe der Jahre habe ich vor allem bei anderen Teilnehmern schon einige Schäden an Ölwannen, Leitungen und co gesehen, die genau so entstanden sind.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Di, 19 Feb 2019, 12:28

Martin hat geschrieben:Es hat sich wieder ein bisschen was getan.
Die Halter fertig gebrutzelt:
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Anprobe der Karosserie:
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Das Handhebelventil für die Seilwinde hat auch schon einen Platz gefunden. Vor und hinter dem Getriebe sind zwei neue Querrohre (gleichzeitig als Getriebeschutz) reingekommen.
Matthias hat derweil den Motor komplettiert, für den werden dann als nächstes die neuen Halter gebaut.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Di, 14 Mai 2019, 22:06

Nachdem alle großen Teile an ihrem Platz sind, ist das große Leitungsverlegen an der Reihe; vor allem erstmal Kühlwasser und Hydraulik:

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Alle neuen Träger und Halterungen im Rahmen durchgeschweißt:

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Farbe drauf:

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Viel Kleinkram; Getriebehalter etc

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Kupplungsbetätigung angepasst:

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Dann wurde unter anderem Schaltgestänge gebastelt; die Hebelführung ist selbstredend original Suzuki:

Bild

Bild

Alles in allem viele kleine und größere Anpassungsarbeiten, die zwar notwendig aber auch nicht groß sehenswert sind.
Langsam sind wir, was die Arbeiten am Fahrgestell betrifft, durch.
Die Hebellage (Schalthebel, 4WD- Hebel, Windenhebel, Pumpeneinschalthebel und Handbremshebel) muss grösstenteils noch installiert und dabei räumlich und ergonomisch in Einklang gebracht werden.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Fr, 21 Jun 2019, 21:51

Mal wieder n bisschen was aktuelles, so sieben Tage vor der Rallye:

Fahrgestell größtenteils fertig:

Bild

Anprobe Karosse, da muss noch einiges weg, um zum Getriebe zu passen:

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Hoffentlich überlebt der Tripmastersensor an dieser Stelle...

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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon muzmuzadi » Sa, 22 Jun 2019, 9:42

ohu hat geschrieben:Bild

Wahnsinn was das für ein geballtes Stück Technik ist! =D> =D>
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
durch den tausch von geld gegen einen solchen scheißhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)
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