Sanierung eines Santana

Ihr wollt uns an euren Umbauten o.ä. teilhaben lassen??
... dann hier rein damit!

Sanierung eines Santana

Beitragvon WVPilot » Di, 10 Sep 2019, 15:40

...Fortführung meines Einstiegspostes viewtopic.php?f=12&t=44479

Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, den IST-Zustand aufzunehmen. Was bisher klar ist, Kotflügel R+L, Seitenteil R+L sowie der Schweller R sind sehr knusprig und müssen raus. Da schweisse ich nix mehr bzw. da gehören Repbleche dran. Bilder folgen...Nun muss man sicher keine Originalteile dafür verwenden. Die Ladefläche hat einige Stellen wo meiner Meinung nach Bleche Sinn machen.

Eine andere Karosse ist eher keine Option. Das sprengt den Rahmen des Projektes. Eine Überlegung war die Koststoffkarosse, aber ich will möglichst wenig Plaste und vieeel zu teuer. Zur Zeit ist der Plan, den Body herunterzunehmen. Wir glauben das macht mehr Sinn als da einfach wild dan rum zu brutzeln. Hat da jemand schon einmal eine Anleitung zu gebaut? Wenn ja, finde ich sie nicht, weil ich anscheind zu blöd bin, werd aber trotzdem weiter die Suchfunktion benutzen.


Einige Fragen habe ich schon mal

Gibt das einen Händler, wo man diese Teile in einer einigermaßen anständigen Qualitat UND Preis beziehen kann?

Hat jemand zufällig eine Bedienungsanleitung für das Fahrzeug als PDF welche er mir zu Verfügung stellen könnte?

Mehr fällt mir grad auch nicht ein, darum geh ich jetzt weiter Schrauben abreissen. :lol:
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon muzmuzadi » Di, 10 Sep 2019, 20:10

WVPilot hat geschrieben: Zur Zeit ist der Plan, den Body herunterzunehmen. Wir glauben das macht mehr Sinn als da einfach wild dan rum zu brutzeln.

Macht Sinn und alles ist einfacher.
Hat da jemand schon einmal eine Anleitung zu gebaut?
Wenn ja, finde ich sie nicht, weil ich anscheind zu blöd bin, werd aber trotzdem weiter die Suchfunktion benutzen.

Wenn Du dafür ein Anleitung brauchen würdest, wäre das Projekt zu groß für Dich. So eine Anleitung gibt es nicht. Was Dir aber richtig helfen wird, ist Dir die Zeit zu nehmen und die Bauberichte der Anderen durchzulesen. Da werden alle deine Fragen beantwortet und Du bekommst noch ein paar Anregungen zur Umsetzung weil es doch jeder ein wenig anders macht.

Gibt das einen Händler, wo man diese Teile in einer einigermaßen anständigen Qualitat UND Preis beziehen kann?

https://www.off-road-schaefer.de/
https://www.gew24.de/
http://www.sk4x4sports.de
https://www.ebay.de/str/offroadstracke

Der Preis ist relativ. Du wirst auch noch die Erfahrung machen, dass die 0815 Internethändler und auch örtliche Teilehändler schnell mit den Autos überfordert sind, da es doch einige Unterschiede gibt, je nach Herkunft und Baujahr.



Mehr fällt mir grad auch nicht ein, darum geh ich jetzt weiter Schrauben abreissen. :lol:

Mach ruhig, da wirst Du etwas Routine gut gebrauchen können. :wink:
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon WVPilot » Di, 10 Sep 2019, 23:09

Hallo muzmuzadi danke für Deinen Beitrag. Die Verlinkungen werde ich mir heute noch anschauen.

Wieso sollte ich überfordert sein? Nur weil ich frage ob jemand da schon mal ne Anleitung für erstellt hat? :-D Verstehe ich gerade nicht- ahh Momentchen. Mein Fehler :-D Ich hätte doch sagen sollen, ich schraub seit 10 Jahren meine Wohnmobile meist selbst wieder zusammen, die ich dann auch mit inbrunst in Afrika oder auf dem Balkan dann zusammenfahre :lol: Der CLK z.B. wurde von uns komplett in der Garage zerlegt um den neu aufzubauen und komplett zu lacken. Hat uns fast ein halbes Jahr gekostet. Achja, die alte Vespa, einen V40 den ich aus ner Scheune gezogen habe und noch einige andere Dinge schraub ich selbstverständlich auch. So ganz blauäugig gehe ich natürlich nicht an dieses Projekt. ich hab hier unangemeldet auch schon ne Menge gelesen und mich trotz dem bewusst für dieses Fahrzeug entschieden.

Das soll jetzt keine Angeberei sein, wirklich nicht. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich mit einer Anleitung halt einfacher schraubt bzw. man sich einige abgebrochene Klippse und Plasteteile- die mitunter im Nachgang richtig ärgerlich teuer werden können sparen kann. (Als Beispiel kann ich mal so die Klappe vom Sicherungskasten eines 91er IVECO 31-12 anführen, die nur als kompletter Sicherungskasten für 200 Tacken neu zu bestellen ist- wenn man Das Teil denn überhaupt noch bekommt) Solche Teile würde ich heute versuchen mittels 3D Druck zu besorgen.

Bitte wirklich nicht falsch verstehen. Ich möchte den Suzi wieder auf die Strasse bringen. Ob jetzt erst einmal zusammengeflickt für die HU (was mir erst einmal) einiges erleichtert oder dann die komplette Sanierung des Bodys. Dieses Fahrzeug ist ein Projekt. Für dieses Projekt habe ich einen Betrag X eingeplant. Dieser Betrag wird p.a. nicht überschritten. Soll heissen erst einmal die Fahrtüchtigkeit herstellen, dann wird es schön gemacht. Schönheit folgt Funktion. Wenn der Rosthaufen eine HU hat, wird er hübsch gemacht. Weil dann habe ich halt die Zeit dafür. Erst mal muss der laufen.

Sicherlich gab es schon viele aufgegebene Projekte dieser Art und ich verstehe man wird irgendwann müde jemandem helfen zu wollen, der die Nummer nach 10h Rost schleifen in die Ecke wirft. Keine Frage. Nur gehe ich meist etwas unkonventioneller an solche Projekte dran und schaue auch gerne mal über den Tellerrand. ich nenne mal das Beispiel Rostschutz und in dem Zusammenhang Drahtseilfett. Auch bin ich nicht abgeneigt neue Techniken mal anzuwenden, soll heissen man muss nicht zwingend schweissen, weil kleben geht in der Tat auch. Man muss nur den richtigen Kleber für den entsprechenden Werkstoff nutzen. Auf lange Sicht werde ich um eine komplette Sanierung nicht drum rum kommen, das ist mir schon klar. Aber erst einmal brauche ich eine HU. Sonst muss ich für jeden Furz und Feuerstein die Kiste auf den Trailer laden und damit durch die Gegend krajolen. Macht mit meinem Trailer nicht wirklich Spaß :-)

Aber mal weiter im Thema:

Da meine Schweisskünste bei weitem nicht ausreichend sind (ich kann nicht wirklich schön schweissen) hab ich im Vorfeld einen Kumpel mit ins Boot genommen, der genau das für mich erledigt. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, ob sich die Karosse nicht verzieht, wenn man die abnimmt und dann schweisst. Älteres Semester wie wir beiden sind meinen wir man müsste auf einer Richtbank schweissen anstatt auf ner Europalette? Bzw. am Fahrzeug schweissen. Bei solchen Fragen fängt der ganze Spass schon an. Wenn ich den Body abnehme, wie lagere ich den vorzugsweise, bzw. wie transportiere ich ihn? Ich hab Bilder gesehen, da liegt er auf der Seite andere scheinen ihn auf ner Paletten abzustellen. Das sind erst einmal die Frage, die mich beschäftigen. Wie man ne feste Schraube los bekommt, weiss ich schon (losschrauben oder abreisen mit dem Schlüssel, ausbohren, Flex alternativ auch gern C4) :D Gibt es versteckte Schrauben z.B. am Amaturenbrett? Wenn ja, wo? Wie ich das verstanden habe ist das primäre Problem bei den Dingern der Rost, richtig? Also gilt es den auch zuerst zu beseitigen. Nicht zimperlich wie ich bin, hab ich heute mal mit nem fetten Schraubendreher und nem Hammer das Heck bearbeitet. Joa...da war alles dabei, übergeschweisster Rost, schlechter Spachtel, noch mehr Rost abgerissene Schrauben und ein verfaulter Kabelsatz. Viel Arbeit, natürlich aber alles machbar. Die Rückleuchten bzw. deren Innenleben kann ich getrost gleich in den Restmüll entsorgen. Gibt das die als Zubehörteil? Radläufe hinten darf ich erst mal zur Hälfte raustrennen. Das ist entweder faul oder Murks. Blöd ist, die Schraube von der Abdeckung des Tankstutzens ist rund. Ich hatte hier auch schon mal was von den wunderbaren Kreutzschrauben gelesen- suuper sind die. ](*,)

Wenn ich morgen die Zeit finde lade ich mal Bilder hoch.

So, jetzt reicht es aber für heute.
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon muzmuzadi » Mi, 11 Sep 2019, 5:34

WVPilot hat geschrieben:Wieso sollte ich überfordert sein? Nur weil ich frage ob jemand da schon mal ne Anleitung für erstellt hat? :-D Verstehe ich gerade nicht- ahh Momentchen. Mein Fehler :-D Ich hätte doch sagen sollen, ich schraub seit 10 Jahren meine Wohnmobile meist selbst wieder zusammen, die ich dann auch mit inbrunst in Afrika oder auf dem Balkan dann zusammenfahre :lol: Der CLK z.B. wurde von uns komplett in der Garage zerlegt um den neu aufzubauen und komplett zu lacken. Hat uns fast ein halbes Jahr gekostet. Achja, die alte Vespa, einen V40 den ich aus ner Scheune gezogen habe und noch einige andere Dinge schraub ich selbstverständlich auch. So ganz blauäugig gehe ich natürlich nicht an dieses Projekt.

So hatte ich es schon verstanden, da fehlte vielleicht noch ein Smilie. :wink:
Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich mit einer Anleitung halt einfacher schraubt bzw. man sich einige abgebrochene Klippse und Plasteteile- die mitunter im Nachgang richtig ärgerlich teuer werden können sparen kann.

Deshalb der Verweis auf die Bauberichte.
Für dieses Projekt habe ich einen Betrag X eingeplant. Dieser Betrag wird p.a. nicht überschritten.

Das hatten sich schon viele vorgenommen. :wink: :wink: :wink:
Dabei kommt immer wieder die Frage auf, ob sich die Karosse nicht verzieht, wenn man die abnimmt und dann schweisst. Älteres Semester wie wir beiden sind meinen wir man müsste auf einer Richtbank schweissen anstatt auf ner Europalette? Bzw. am Fahrzeug schweissen.

Das kann man pauschal nicht sagen, es hängt ja auch immer davon ab wie viel ihr im rausschneidet oder ob ihr sie nicht vor dem Abnehmen versteift bzw. Streben einsetzt.
wie transportiere ich ihn?

4 Mann, 4 Ecken
Gibt es versteckte Schrauben z.B. am Amaturenbrett?

Meiner Meinung nach, nicht wirklich.
Wie ich das verstanden habe ist das primäre Problem bei den Dingern der Rost, richtig?

Absolut.
Die Rückleuchten bzw. deren Innenleben kann ich getrost gleich in den Restmüll entsorgen4. Gibt das die als Zubehörteil?

Ja, z. B. in Indien über Ebay.
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon muzmuzadi » Mi, 11 Sep 2019, 5:36

WVPilot hat geschrieben:Wieso sollte ich überfordert sein? Nur weil ich frage ob jemand da schon mal ne Anleitung für erstellt hat? :-D Verstehe ich gerade nicht- ahh Momentchen. Mein Fehler :-D Ich hätte doch sagen sollen, ich schraub seit 10 Jahren meine Wohnmobile meist selbst wieder zusammen, die ich dann auch mit inbrunst in Afrika oder auf dem Balkan dann zusammenfahre :lol: Der CLK z.B. wurde von uns komplett in der Garage zerlegt um den neu aufzubauen und komplett zu lacken. Hat uns fast ein halbes Jahr gekostet. Achja, die alte Vespa, einen V40 den ich aus ner Scheune gezogen habe und noch einige andere Dinge schraub ich selbstverständlich auch. So ganz blauäugig gehe ich natürlich nicht an dieses Projekt.

So hatte ich es schon verstanden, da fehlte vielleicht noch ein Smilie. :wink:
Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich mit einer Anleitung halt einfacher schraubt bzw. man sich einige abgebrochene Klippse und Plasteteile- die mitunter im Nachgang richtig ärgerlich teuer werden können sparen kann.

Deshalb der Verweis auf die Bauberichte.
Für dieses Projekt habe ich einen Betrag X eingeplant. Dieser Betrag wird p.a. nicht überschritten.

Das hatten sich schon viele vorgenommen. :wink: :wink: :wink:
Dabei kommt immer wieder die Frage auf, ob sich die Karosse nicht verzieht, wenn man die abnimmt und dann schweisst. Älteres Semester wie wir beiden sind meinen wir man müsste auf einer Richtbank schweissen anstatt auf ner Europalette? Bzw. am Fahrzeug schweissen.

Das kann man pauschal nicht sagen, es hängt ja auch immer davon ab wie viel ihr im rausschneidet oder ob ihr sie nicht vor dem Abnehmen versteift bzw. Streben einsetzt.
wie transportiere ich ihn?

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Meiner Meinung nach, nicht wirklich.
Wie ich das verstanden habe ist das primäre Problem bei den Dingern der Rost, richtig?

Absolut.
Die Rückleuchten bzw. deren Innenleben kann ich getrost gleich in den Restmüll entsorgen4. Gibt das die als Zubehörteil?

Ja, z. B. in Indien über Ebay.
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon WVPilot » Mi, 11 Sep 2019, 7:42

muzmuzadi hat geschrieben:Das hatten sich schon viele vorgenommen. :wink: :wink: :wink:


Glaube ich aufs Wort, wenn ich hier lese was einige hier gebaut haben :-D Wie gesagt handelt sich um einen Jahresbetrag X, den ich da versenken möchte. Leider kann ich den Suzi nicht jetzt schon komplett auseinander reissen. Ich bekomme Ende Oktober vom Kumpel noch ne kleine Geländefahrstunde. Da ich eh alles zerrupfen muss, kann ich jetzt auch im Vorfeld gucken, was sonst noch alles im Eimer ist. Naja, einiges an Material werd ich denn schon mal zusammenstellen können und ordern.

Ich überlege ernsthaft gerade die Kotflügel zu retten :-D Die groben aufgeschraubten Verbreiterungen find ich persönlich hübscher wie die Originalen. Naja, wird sich zeigen, wenn ich die abgebaut habe, ob da was zu retten ist.

Im Forest fahren unsere niederländischen Nachbarn sehr viel mit den Fahrzeugen z.T. in komplett umgebauter Version. Ob man dort Teile günstig bekommt, möchte ich noch abklopfen. Nebenbei hab ich noch Abfragen bezgl. Teilen oder Body in Griechenland, Spanien und Österreich zu laufen. (Vitamin B). Manchmal, wenn man auf einen Busch klopft, fällt aus selbigem was raus :-D

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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon -BenZi- » Mi, 11 Sep 2019, 9:54

Servus,

bezüglich Anleitung wie die Karosse demontiert werden kann, würde ich mir die Anleitung für den Einbau eines Bodylifts raussuchen, die gibt es hier iwo. da ist genau beschrieben welche Schrauben zu lösen sind und wo sonst noch Verbindungen existieren.

An Reparaturblechen gibt es eigentlich alles was man braucht im Netz, eine Blechtafel aus der man sich selbst ein paar Reparaturbleche schnitzt schadet auch nicht um zumindest kleine Stellen ausbessern zu können.
Schweller sind fast immer ein Thema, einige hier und auch ich haben anstatt den Schwellern Vierkantrohre eingeschweißt, dazu findest du auch einiges hier im Forum.

An sich ist das alles simple Landmaschinentechnik und sehr schrauberfreundlich.

Rücklichter habe ich glaube ich noch, bzw. ein überholtes und ein original neues falls Interesse besteht.
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon Young » Mi, 11 Sep 2019, 19:56

WVPilot hat geschrieben:Auch bin ich nicht abgeneigt neue Techniken mal anzuwenden, soll heissen man muss nicht zwingend schweissen, weil kleben geht in der Tat auch. Man muss nur den richtigen Kleber für den entsprechenden Werkstoff nutzen.


Hey WVPilot das würde mich interessieren also sobald du dazu kommst bitte ausführlich schreiben :wink:
Ich hatte letztes Jahr noch kein Schweißgerät und habe deswegen meine Löcher in den Kotflügeln mit Glasfasermatten und Epoxy verschlossen. Nächstes Jahr Schweiße ich Bleche rein, weil das nicht funktioniert hat :roll:
Aber das Thema ist sehr interessant und würde mich freuen wenn du das dann ausführlich beschreibst wie und mit was du das machst :-D

Bei deinem Jahresbetrag solltest du nicht zu knapp rechnen, mein Samurai überrascht mich immer mal wieder mit spontanen Kosten/Sachen.

Beim Karosserie Abheben würde ich immer wieder drunter und in den Motorraum schauen man vergisst doch immer mal wieder ein Teil.

Gruß Young
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon WVPilot » Do, 12 Sep 2019, 0:23

Young hat geschrieben:
Aber das Thema ist sehr interessant und würde mich freuen wenn du das dann ausführlich beschreibst wie und mit was du das machst :-D

Bei deinem Jahresbetrag solltest du nicht zu knapp rechnen, mein Samurai überrascht mich immer mal wieder mit spontanen Kosten/Sachen.

Beim Karosserie Abheben würde ich immer wieder drunter und in den Motorraum schauen man vergisst doch immer mal wieder ein Teil.

Gruß Young


Ich beabsichtige Bleche einzukleben anstatt zu schweissen. Ich habe da im Wohnmobilbereich schon so einige Erfahrungen bei der Restauration eines Heckträgers gemacht. Da wurde seitens des Herstellers bei der Materialauswahl ziemlicher Unfug getrieben. Der Träger bestand aus 2 Aussenformen (die eine aus GFK und die andere aus einem Tiefziehteil, wie wir annehmen) Das eigentlich stabilisierende Blech (verzinktes dürres gekantetes und gelochtes 2mm Blech) war einfach in die Klappe eingeschäumt. Bei genügend Zeit und Feuchtigkeit war vom Trägerblech nicht mehr viel übrig. Das hab ich dann aus Edelstahl nachbauen lassen und mit einem 2K Kleber von Sika für genau das Material (Metall auf GFK) dann verklebt. Da kann man sich locker dran hängen- was wir auch probiert haben- Jetzt muss ich mal wieder bei Sika vorsprechen und mal so hören, was die zu Blech auf Blech kleben zu sagen haben. Hier mal der Umbau als pdf. Hm...geht nicht. schade. Muss ich die Bilder mal raussuchen, oder ich schicke Dir das per Mail

GFK-Matten und Spachtel ist meiner Ansicht nach Mist. Hab ich alles schon probiert und brachte wenn dann nur kosmetischen Erfolg. Mit GFK hab ich ansich auch keine so guten Erfahrungen. Bein meinem Boot waren damals auch einige Stellen mit Matten und Expoy zu reparieren und Osmose hab ich da auch noch beseitigt. War ne Riesensauerei dieses geschleife und gematsche. Da schleif ich lieber 10h Rost ab. :twisted:

Wie gesagt, ich bin noch nicht so weit. Hab auch erst einmal ne Menge Lesestoff vor mir :-D Im Moment brennt bei mir auch der Baum, daher komme ich nicht wirklich zum Bilder hochladen. Wenigstens habe ich schon welche gemacht :-)

Edit: Ich hab mal welche hochgeladen

So, jetzt Bilder vom Samurai
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Re: Sanierung eines Santana

Beitragvon WVPilot » Do, 12 Sep 2019, 1:10

Ich werde bei den Stellen (die waren beim Kauf schon z.T. herausgetrennt) die Schnitt und Schleifflächen mit 4 Schichten Brunox versiegeln. Die Kotflügel bestelle ich jetzt in der Bucht für etwas über 100 EUR pro Stück. Die Flächen auf der Ladefläche bekommen Dopplerbleche geschweisst. Die Repbleche für die Seitenteile würde ich gern dann kleben. (vollflächig überlappend) Dann nur etwas anspachteln und Militärfarbe drauf.

Achsen und Rahmen sehen noch einigermassen gesund aus, darum fasse ich die noch nicht an. Das kommt später denn. Aber auch da werde ich gefühlt einen anderen Weg gehen, was die Lackierung angeht. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Industriepulverungen gemacht. Der Plan ist dann die Achsen und Rahmen nach dem Strahlen mit Glasbruch mit einer Schicht Industriepulver zu überziehen. Wie gesagt eins hüsch nach dem anderen und vor jedem Schritt einfach mal über den Tellerrand hinaus gucken. :wink:
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